1. Ist der Name im DNS vorhanden?
Mit einem DNS-Werkzeug lässt sich prüfen, ob für einen Namen überhaupt ein A- oder AAAA-Eintrag zurückgeliefert wird. Unter Linux kann beispielsweise dig example.org A oder dig example.org AAAA verwendet werden. Der Name example.org dient hier ausschließlich der Dokumentation.
2. Was bedeutet NXDOMAIN?
NXDOMAIN ist eine DNS-Antwort, dass der angefragte Domainname nach Aussage des antwortenden DNS-Systems nicht existiert. Ein fehlender einzelner Record-Typ ist dagegen nicht zwangsläufig NXDOMAIN: Ein existierender Name kann schlicht keinen AAAA-Eintrag haben.
3. Sind die Antworten aktuell?
Resolver können Daten entsprechend ihren TTL-Werten zwischenspeichern. Prüfe bei Änderungen deshalb sowohl die Antwort des verwendeten Resolvers als auch die zuständigen autoritativen Nameserver. Unterschiedliche Antworten können auf Caching, Delegationsfehler oder uneinheitliche DNS-Daten hinweisen.
4. Ist der Dienst erreichbar?
Ein erfolgreicher DNS-Lookup beweist keine TCP-Verbindung. Bei Verbindungsfehlern sollten die tatsächlich genutzte IP-Adresse, Port, Firewall, Router-Regeln und Serverprotokolle geprüft werden. Für HTTPS kommen TLS-Zertifikat und Servername hinzu.
5. Was ist SERVFAIL?
SERVFAIL bedeutet, dass der DNS-Server die Anfrage nicht erfolgreich beantworten konnte. Gründe können unter anderem technische Störungen, fehlende Erreichbarkeit autoritativer Server oder Validierungsprobleme bei DNSSEC sein. Die konkrete Ursache lässt sich aus dem Statuscode allein nicht bestimmen.