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DNS einfach erklärt

DNS-Auflösung, Nameserver, TTL und häufig verwendete DNS-Record-Typen.

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Was macht DNS?

Das Domain Name System (DNS) ordnet Domainnamen verschiedenen Datentypen zu. Ein Resolver fragt Informationen ab, die über eine Hierarchie autoritativer Nameserver bereitgestellt werden. DNS liefert nicht automatisch die Website selbst: Die eigentliche HTTP- oder HTTPS-Verbindung findet anschließend statt.

Wichtige DNS-Einträge

  • A: ordnet einem Namen eine IPv4-Adresse zu.
  • AAAA: ordnet einem Namen eine IPv6-Adresse zu.
  • CNAME: verweist einen Namen als Alias auf einen anderen kanonischen DNS-Namen. Am selben Namen dürfen keine anderen gewöhnlichen DNS-Datensätze parallel zu einem CNAME bestehen.
  • MX: benennt Mailserver für den Empfang von E-Mails einer Domain, einschließlich Prioritäten.
  • TXT: enthält Textwerte, beispielsweise für E-Mail-Authentifizierungsverfahren.
  • NS: gibt zuständige Nameserver an.

TTL und DNS-Caching

Die Time to Live (TTL) gibt an, wie lange ein Resolver einen Datensatz zwischenspeichern darf. Nach einer DNS-Änderung können zuvor gecachte Antworten daher noch eine Zeit lang sichtbar sein. Die TTL garantiert nicht, dass eine Änderung innerhalb einer exakten Zeit bei allen Nutzern erscheint.

Was ist DNSSEC?

DNSSEC ermöglicht die kryptografische Prüfung der Herkunft und Unverändertheit signierter DNS-Daten. Es verschlüsselt DNS-Abfragen nicht und ersetzt weder HTTPS noch eine Zugangskontrolle. Ob DNSSEC für eine konkrete Zone aktiviert ist, muss separat geprüft werden.

Häufiges Missverständnis

Ein korrekt aufgelöster A- oder AAAA-Eintrag beweist nur, welche Adresse DNS liefert. Ob dort ein Dienst erreichbar ist, hängt unter anderem von Routing, Firewall, Portfreigaben und Serverkonfiguration ab.

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