Wissen & Anleitungen

URL-Weiterleitungen

Was HTTP-Weiterleitungen tatsächlich tun und welche Statuscodes wichtig sind.

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DNS ist keine URL-Weiterleitung

Ein A- oder AAAA-Eintrag verweist auf eine IP-Adresse, aber nicht auf einen Pfad wie /angebot. Eine URL-Weiterleitung erfolgt typischerweise über einen HTTP-Antwortstatus und einen Location-Header. Der Browser ruft daraufhin die neue URL auf.

Was bedeuten 301, 302, 307 und 308?

  • 301 Moved Permanently: dauerhaft verschobene Ressource; Clients dürfen künftig die neue Adresse verwenden.
  • 302 Found: vorübergehende Weiterleitung; historisch können Browser bei bestimmten Anfragen die Methode auf GET ändern.
  • 307 Temporary Redirect: vorübergehend; die HTTP-Methode und der Request-Body sollen erhalten bleiben.
  • 308 Permanent Redirect: dauerhaft; Methode und Request-Body bleiben erhalten.

Was erscheint in der Adresszeile?

Bei einer gewöhnlichen HTTP-Weiterleitung ändert sich die im Browser angezeigte URL auf die Zieladresse. Soll ein ursprünglicher Hostname sichtbar bleiben, muss der Zielserver diesen Hostnamen selbst korrekt bedienen; eine Weiterleitung allein kann das nicht gewährleisten.

HTTPS und Weiterleitungen

Ruft ein Browser zunächst eine HTTPS-Quelladresse auf, muss bereits die Verbindung zu diesem Quellhost ein gültiges TLS-Zertifikat verwenden. Erst danach kann der Server eine HTTP-Weiterleitung übermitteln.

Wichtige Sicherheitshinweise

Unkontrollierte offene Weiterleitungen können für Phishing missbraucht werden. Daher sollten Betreiber Zieladressen verifizieren, Weiterleitungsketten vermeiden und den Dienst nur für berechtigte Ziele einsetzen. tld123.de prüft beantragte Ziele vor der Freigabe.

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